Massnahmen zur Reduktion der Lohnungleichheit aufgrund von Zivilstand und Mutterschaft
Der Bundesrat wird gebeten aufzuzeigen, mit welcher Strategie und mit welchen konkreten Massnahmen er die Mutterschaftsstrafe beim Lohn reduzieren und damit auch die Erwerbsanreize für Frauen erhöhen kann.
Amtlicher Inhalt
- Geschaeft
- 26.4072
- Typ
- Postulat
- Status
- Eingereicht
Vorstosstext
Der Bundesrat wird gebeten aufzuzeigen, mit welcher Strategie und mit welchen konkreten Massnahmen er die Mutterschaftsstrafe beim Lohn reduzieren und damit auch die Erwerbsanreize für Frauen erhöhen kann.
Begruendung
Im Bericht zur Beantwortung des Postulats Dobler 22.4500 Ursachen der Lohnunterschiede zwischen den Geschlechtern in Bezug auf Zivilstand und Elternschaft zeigt sich, dass es zu erheblichen Lohnunterschieden zwischen Frauen und Männern ab der Heirat und insbesondere nach der Geburt des ersten Kindes kommt. Dabei nehmen die Löhne der Männer zu und jene der Frauen ab. Internationale Vergleiche wie beispielsweise innerhalb der OECD zeigen, dass die Schweiz im internationalen Vergleich eine hohe Mutterschaftsstrafe hat. Dies behindert die finanzielle Autonomie der Frauen und verschärft den Fachkräftemangel.
Quelle: Parlament.ch Curia Vista, automatisch importiert.
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