Abstimmung vom 2020-09-27

Bundesrat / Parlament offen
Referendumskomitee offen
Diskussion Kommentare

Abstimmungsfrage

wollen sie die Kosten für ihre Luxusleistungen auf uns alle abschieben. Unsere Sozialwerke AHV, IV, das KVG-Obligatorium und die Arbeitslosenversicherung haben wir eingeführt, um Not und Armut zu verhindern. Vaterschaft bedeutet dagegen keinen Tatbestand für eine Sozialversicherung. Es ist miss bräuchlich, alle bezahlen zu lassen, damit einige wenige mehr Zeit mit ihrem neugeborenen Kind verbringen können. Bei der Mutterschaftsversicherung wird der körperlichen Belastung von Schwangerschaft und Geburt Rechnung getragen. Doch wovon müssen sich Väter erholen?

Inhalt

Finanziert wird der zweiwöchige Vaterschaftsurlaub über die Erwerbsersatzordnung (EO), also überwiegend mit Beiträ gen der Erwerbstätigen und der Arbeitgeber.

Das Bundesamt für Sozialversicherungen schätzt die Kosten des Urlaubs bei Inkrafttreten der Vorlage auf rund 230 Millionen Franken pro Jahr.

Für deren Finanzierung muss der Beitrag an die EO von heute 0,45 auf 0,50 Lohnprozente erhöht werden.

Bei Arbeit nehmerinnen und Arbeitnehmern übernehmen deren Arbeit geber die Hälfte davon. - - - Die Vorlage ist ein indirekter Gegenvorschlag zur Volks initiative «Für einen vernünftigen Vaterschaftsurlaub – zum Nutzen der ganzen Familie».

Das Parlament folgte dieser Empfehlung, verabschiedete aber gleichzeitig den vorliegenden Gegenvorschlag für einen zweiwöchigen Vaterschaftsurlaub.

Daraufhin zog das Initiativ komitee sein Begehren unter der Bedingung zurück, dass der Gegenvorschlag in Kraft tritt.

Wird sie angenommen, so setzt sie der Bundesrat in Kraft, und die Volksinitiative ist definitiv zurückgezogen.

Wird die Vorlage für zwei Wochen Vaterschaftsurlaub hingegen abgelehnt, so gelangt die Initiative für einen vierwöchigen Vaterschaftsurlaub zur Abstimmung, es sei denn, das Initiativ komitee zieht sie endgültig zurück. - - - - - - Kosten und Finanzierung Gegenvorschlag zur Volksinitiative 62 Massenarbeitslosigkeit, Pleiten, Konkurse.

Video

Empfehlungen und Argumente

Bundesrat und Parlament

Der Anspruch der Väter dagegen be schränkt sich auf einen oder zwei freie Tage, wenn sie Arbeit nehmer sind. Grundlage dafür sind die üblichen freien Tage, die der Arbeitgeber für Ereignisse wie Heirat, Umzug oder Geburt von Gesetzes wegen gewähren muss. Für Selbststän digerwerbende gibt es keine gesetzliche Regelung. - - - In der Praxis sehen einzelne Branchen oder Unternehmen einen längeren Vaterschaftsurlaub vor. Bei Annahme der Vorlage erhalten alle erwerbstätigen Väter das Recht auf einen zweiwöchigen Vaterschaftsurlaub, also auf zehn freie Arbeitstage. Sie können diesen Urlaub innerhalb von sechs Monaten nach der Geburt des Kindes beziehen, am Stück oder verteilt auf einzelne Tage. Eine Entschädigung erhalten Väter, die zum Zeitpunkt der Geburt des Kindes erwerbstätig waren, sei es als Arbeitnehmer oder als Selbstständigerwerbender. Sie müssen zudem in den neun Monaten vor der Geburt in der AHV obligatorisch versichert und in dieser Zeit mindestens fünf Monate lang erwerbstätig gewesen sein. Die Entschädigung geht entweder direkt an den Arbeitnehmer oder an den Arbeitgeber, wenn dieser den Lohn während des Urlaubs weiterhin bezahlt. - - Wie beim Mutterschaftsurlaub beträgt die Entschädigung 80 Prozent des durchschnittlichen Erwerbseinkommens vor der Geburt des Kindes, höchstens aber 196 Franken pro Tag. Für zwei Wochen Urlaub werden 14 Taggelder ausbezahlt, was einen Höchstbetrag von 2744 Franken ergibt. Ausgangslage Unterschiede in der Praxis Zwei Wochen Vaterschafts urlaub - Anspruch auf Erwerbsersatz Höhe der Entschädigung Finanziert wird der zweiwöchige Vaterschaftsurlaub über die Erwerbsersatzordnung (EO), also überwiegend mit Beiträ gen der Erwerbstätigen und der Arbeitgeber. Das Bundesamt für Sozialversicherungen schätzt die Kosten des Urlaubs bei Inkrafttreten der Vorlage auf rund 230 Millionen Franken pro Jahr. Für deren Finanzierung muss der Beitrag an die EO von heute 0,45 auf 0,50 Lohnprozente erhöht werden.

Referendumskomitee

2000 2005 20102015 Quelle: Stiftung KORA, Raubtierökologie und Wildtiermanagement A nzahl beobachtete Wölfe Entwicklung des Wolfsbestandes in der Schweiz Seit 1995 gibt es wieder Wölfe in der Schweiz Der Wolfsbestand in der Schweiz wächst. Sie haben sich im Wallis, in den Bündner Tälern, im Hinterland von Bellinzona, in den Tälern der Nordalpen vom Pays d’Enhaut bis ins St. Galler Oberland, rund um den Säntis und in den Wäldern des Waadt länder Juras niedergelassen. - - Quellen: Kantone (Daten), LBC (genetische Analysen), Stiftung KORA, Raubtierökologie und Wildtiermanagement (Daten und Karte) R udel Einzeltier Verbreitung des Wolfs in der Schweiz Ende 2019 Seit 2012 haben sich 8 Rudel in 5 Kantonen gebildet Wolf breitet sich aus Seit 2009 haben Wölfe jährlich zwischen 300 und 500 Schafe und Ziegen gerissen. Betroffen sind auch Herden, die von Zäunen oder Hunden beschützt werden, denn Wölfe können lernen, diese Schutzmassnahmen zu umgehen. Das Auftauchen von Wölfen in Dorfnähe beschäftigt zudem die örtliche Bevölkerung und die zuständigen Behörden. Es erlaubt den Kantonen, den Wolfsbestand vorausschauend zu regulieren, um Schäden an Schafen und Ziegen zu verhindern. Abschüsse zur Regulierung des Bestandes sind zum Beispiel dann nötig, wenn Wölfe gelernt haben, den Herdenschutz zu umgehen, oder wenn sie in Siedlungen auftauchen. Die Kantone erhalten mit den neuen Bestimmun gen ein Instrument, um das Wachstum und die Ausbreitung der Wolfsbestände zu steuern. Sie dürfen aber nicht in ein Wolfsrudel eingreifen, das sich fernab von Schafherden oder Siedlungen aufhält. - Der Wolf bleibt auch mit dem revidierten Gesetz eine geschützte Tierart, die Rudel bleiben erhalten. Jagdbare und geschützte Tierarten Jagdbare TierartenDie jagdbaren Tierarten dürfen von Jägerinnen und Jägern gejagt werden. Während der Fortpflanzungsund Jungenaufzuchtzeit gilt für alle diese Tiere eine gesetzlich vorgeschriebene Schonzeit, während der sie nicht gejagt werden dürfen. Geschützte TierartenGeschützte Tierarten wie Wolf, Biber oder Graureiher hingegen dürfen von Jägerinnen und Jägern nicht gejagt werden.

Unterlagen

Endresultat ANGENOMMEN

Für die Annahme ist je nach Vorlage das Volksmehr und teils das Ständemehr nötig.

Resultat Stände
16/23
Resultat Stimmen
60.3%
1'933'310 Ja / 1'270'705 Nein
Stimmbeteiligung 59.4%

Resultate

26 Kantone

Quellen: admin.ch, Fedlex und VoteInfo / BFS, automatisch importiert.